Archive for the ‘Betriebssysteme’ Category

Windows XP und 2000: Updates enden am 13. Juli

Freitag, Juni 18th, 2010

Der erweiterte Microsoft-Support für die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP mit Service Pack 2 wird am 13. Juli enden. Um weiteren Support zu erhalten, müssen Nutzer auf neuere Versionen upgraden.

Microsoft unterstützt seine Produkte üblicherweise für fünf Jahre und bietet einen erweiterten Support über weitere fünf Jahre an. Dieser Zeitraum ist für die beiden Windows-Versionen bald erreicht. Laut Microsoft wird zwar auch nach dem 13. Juli ein Online-Support über Knowledge-Base-Artikel, FAQs und einige Tools bereit stehen, allerdings werden der bezahlte Support und Sicherheits-Updates mit dem Datum eingestellt.

Vor allem in Unternehmen hat Windows XP laut verschiedenen Schätzungen einen Anteil von bis zu 80 Prozent. Aber auch der Anteil an Privatnutzern ist noch immer sehr groß.

Nutzern von Windows 2000 empfiehlt das Microoft den Umstieg auf Windows 7, oder im Fall der Server-Variante das Update auf Windows Server 2003, 2008, oder 2008 R2. Um als Windows-XP-Nutzer mit Service Pack 2 weiterhin Updates zu erhalten, muss das Service Pack 3 installiert werden. Dies kann über die Windows-Update-Funktion aus dem Netz geladen werden.

Allerdings endet der Support für Windows XP Service Pack 3 voraussichtlich im April 2014. Alternativ kann auch direkt auf Windows 7 umgestiegen werden.

Windows 7 Service Pack 1: Beta startet im Juli

Freitag, Juni 18th, 2010

Bereits im März hatte Microsoft offiziell bestätigt, dass man am ersten Service Pack für Windows 7 arbeitet, nun scheint die Fertigstellung näher zu rücken: Im Juli soll die öffentliche Testphase starten.

Das SP1 stellt eine Sammlung aller bislang veröffentlichten Windows-Updates dar und wird darüber hinaus noch einige weitere Patches liefern, die bislang aber nicht genauer erklärt wurden. Wie bereits vermutet wird das Service Pack neben den vielen Verbesserungen allerdings keine neuen Funktionen liefern.

Etwas anders sieht es bei Windows Server 2008 aus: Da das Betriebssystem auf dem selben Kernel wie Windows 7 basiert, erhält es ebenfalls alle Patches, zusätzlich wird das System aber noch etwas erweitert. So sollen künftig die Virtualisierungs-Lösung Microsoft RemoteFX und Dynamic Memory, eine dynamische Verteilung von Speicherressourcen, in das Server-Betriebssystem integriert werden.

Das genaue Datum für den Beginn der Beta-Phase sowie den Zeitpunkt des finalen Release hat Microsoft bislang allerdings noch nicht bekanntgegeben.

Windows 7 bereits bei eBay erhältlich

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Alle Jahre wieder dasselbe Spiel:

Microsoft legt einen offiziellen Verkaufsstart für sein neues Betriebssystem fest und trotzdem finden zwei bis drei Wochen vor diesem Termin die ersten Lizenzen des kommenden Systems bei eBay.

Auch Windows 7 bildet da natürlich keine Ausnahme, denn einige kleinere Händler lassen sich auch durch Ermahnungen und Sanktionen von Microsoft nicht davon abhalten, das neue Betriebssystem zum überhöhten Preis an ungeduldige Anwender zu verkaufen. Wir können vom Kauf jedoch nur abraten, da der Mehrpreis von 20-50 Euro nicht gerechtfertigt ist und auch die Produktbeschreibungen in einigen Fällen recht nebulös sind: So wird teilweise lediglich der Lizenzschlüssel versteigert, was gegen die Lizenzbedingungen von Microsoft verstößt, da weder ein Echtzeits-Zertifikat vorliegt noch ein Datenträger vorhanden ist, von dem aus Windows 7 installiert werden kann.

Gedulden Sie sich also lieber noch eine Weile, bis Windows 7 am 22. Oktober 2009 offiziell in den Regalen steht und ersparen Sie sich eventuelle Scherereien und unnötige Kosten.

BitDefender warnt vor raffinierteren Phishing-Methoden im Web 2.0

Mittwoch, September 16th, 2009

Halbjahres-E-Threat-Report von BitDefender registriert Anstieg der Phishing-Versuche im Internet

Holzwickede, 14. September 2009 – Von Januar bis Juni 2009 haben Phishing-Nachrichten im Bereich der weltweit verschickten Spam-Mails einen alarmierenden Anteil in Höhe von 7 Prozent erreicht. Dies zeigt der aktuelle E-Threat-Report von BitDefender für das erste Halbjahr 2009. Dabei spekulieren die Angreifer vor allem auf die Unwissenheit und Naivität unter den Usern. Erwartungsgemäß handelte es sich bei den für Phishing empfänglichsten Staaten um die USA, Kanada und Großbritannien – drei englischsprachige Länder. Zu den bedeutendsten Quellen dieser Art Nachrichten gehört dagegen Russland. Der Grund dafür liegt in den nachlässigen Rechtsvorschriften im Bereich der Cyberkriminalität sowie in der aktuellen Arbeitslosenquote des Landes.

Die Phishing-Landschaft verzeichnet eine stete Entwicklung und Veränderung und bringt zunehmend Web-2.0-Phishing-Techniken hervor. Benutzerkonten bei sozialen Netzwerken sind Schlüsselelemente für die Ausführung nachfolgender Angriffe auf andere Netzwerkbenutzer. Nachdem seriöse Anbieter strengere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt haben, um die persönlichen Daten ihrer Benutzer zu schützen, verwenden die Angreifer gefälschte Log-In-Seiten, mit deren Hilfe sie versuchen, an vertrauliche Anmeldeinformationen zu gelangen.

Phisher „kidnappen“ Benutzerkonten

Die Ergebnisse der BitDefender-Studie zeigen, dass die meisten Web-2.0-Phishing-Versuche im ersten Halbjahr 2009 auf die Naivität der Benutzer spekulierten. Ein Beispiel ist der Betrug mit den sogenannten Twitter Porn Names: Der User wird beispielsweise aufgefordert, den Namen seines ersten Haustieres oder den Namen der ersten Straße, in der er gelebt hat, anzugeben. Die Antworten auf diese Fragen werden häufig für Sicherheitsfragen verwendet. Ein Cyberkrimineller, der über diese Antworten und den Benutzernamen einer Person verfügt, kann auf einfache Weise ein Passwort abfragen und so auf das Benutzerkonto des jeweiligen Opfers zugreifen, um darüber Spamnachrichten zu versenden, Zugang zu Transaktionen zu erhalten oder das Konto anderweitig zu missbrauchen. Für „gekidnappte“ Benutzerkonten wurde sogar schon Lösegeld gefordert.

Die Lieblingsziele der Phisher bleiben jedoch die gleichen. So kommen die durchschnittlich am häufigsten benutzen Identitäten aus dem Finanzsektor, vornehmlich Banken sowie Institutionen für elektronische Geldüberweisungen.

Top 3 der gefälschten Unternehmensidentitäten im ersten Halbjahr 2009:

1. Bank of America
2. Paypal
3. Abbey

BitDefender schätzt, dass monatlich mehr als 55.000 Menschen Opfer von Phishing-Betrügereien werden. Für das erste Halbjahr 2009 ergibt sich dadurch die beeindruckende Gesamtzahl von 330.000 Opfern. Um diese erfolgreich zu täuschen, muss der Phisher die Originalseite so präzise wie möglich kopieren (sogenanntes „Spoofing“). Während es sich beim Replizieren der Originalwebsite lediglich um simples „Copy and Paste“ handelt, stellt man bei der Spamnachricht üblicherweise Rechtschreibfehler und/oder schlampige Formatierungen fest. Bei der Mehrheit der Phishing-Angriffe auf die Bank of America ist dies allerdings nicht der Fall. Hier ist nicht nur der Text handwerklich gut gemacht; die Phishing-Seite zeigt zudem eine ungewöhnliche Detailtreue, was vermuten lässt, dass es sich bei den für die Angriffe Verantwortlichen um eine hochgradig organisierte Gruppierung von Cyberkriminellen handelt.

„Am allerwichtigsten ist, dass es sich bei Phishing-Angriffen und Spam, im Gegensatz zu Malware, um universelle Sicherheitsbedrohungen handelt, die unabhängig vom Betriebssystem und Security-Updates auf allen Computern funktionieren“, so Vlad Vâlceanu, Leiter des BitDefender Antispam Research Lab. „Besondere Vorsicht und eine hochwertige Anti-Malware-Lösung mit Anti-Spam-, Anti-Phishing- und Anti-Malware-Modulen sind ein absolutes Muss für alle, die im Internet surfen.“

Der vollständige E-Threat-Landscape-Report steht unter folgendem Link zur Verfügung: BitDefender E-Threats Landscape Report

Pressekontakt:
BitDefender GmbH
Robert-Bosch-Str. 2
D-59439 Holzwickede

Ansprechpartner:
Hans-Peter Lange
PR-Manager
Tel.: +49 (0)2301 – 9184-330
Fax: +49 (0)2301 – 9184-499
E-Mail: presse@bitdefender.de

Windows-7-Vorverkauf: Achtung, Preisfalle!

Donnerstag, September 10th, 2009

Jetzt einen Computer mit Windows Vista kaufen – und Ende Oktober 2009 gratis auf Windows 7 umsteigen? Das klingt einfach, doch es gibt etliche Hürden.

So viel kostet das Windows-7-Upgrade

Mit Windows 7 ist es wie mit Fußball in der Sommerpause: Alle warten ungeduldig darauf, dass es am 22. Oktober 2009 endlich losgeht. Damit potenzielle Computerkäufer ihren Kauf nicht bis zum Erscheinen von Windows 7 aufschieben, bieten viele Hersteller die Windows-7-Upgrade-Option: Wer jetzt einen PC oder ein Notebook mit dem Betriebssystem Windows Vista erwirbt, soll dann kostenlos eine DVD mit Windows 7 bekommen – so die Theorie. Wie es bei den wichtigsten PC-Herstellern funktioniert, hat sich COMPUTER BILD angesehen.

Worauf ist prinzipiell zu achten?

Sie müssen den Computer mit vorinstalliertem Vista zwischen dem 26. Juni 2009 und dem 31. Januar 2010 kaufen.
Auf dem Computer muss die richtige Vista-Version sein. Es gibt nur diese drei Umstiegsmöglichkeiten: von Vista Home Premium auf Windows 7 Home Premium, von Vista Business auf Windows 7 Professional, von Vista Ultimate auf Windows 7 Ultimate.

Windows-7-Gutschein: Teilnahme freiwillig

Den genauen Ablauf regeln die PC-Hersteller. Sie sind nicht verpflichtet, die Upgrade-Option anzubieten. Targa macht nicht mit, aber der Hersteller hat im Moment auch keine neuen Geräte im Angebot. Die anderen 14 Firmen bieten das Upgrade an, doch einfach machen sie es dem Kunden in der Regel nicht:

Internetbestellung: Alle Hersteller haben spezielle Internetseiten eingerichtet, über die sich Windows 7 bestellen lässt. Ärgerlich: Die Seite von Acer ist auf Englisch, erst im Laufe der Bestellung kann auf Deutsch umgestellt werden. Die Hersteller verlangen entweder einen Gutschein-Code, den der Käufer mit seinem PC erhalten hat, oder einen Kaufbeleg. Wer den nicht einscannen und dann per E-Mail-Anhang verschicken kann, muss ihn per Fax oder Post senden – bei Asus nach Taiwan!

Gebühren: Fast alle Hersteller verlangen eine Bearbeitungsgebühr – bis zu stolzen 29,95 Euro! Nur Wortmann will die DVD kostenlos verschicken (siehe Bildergalerie). Ärgerlich: Die genauen Preise sind auf den Seiten oft nur sehr schwer zu finden. Bei einigen Herstellern erfährt sie der Nutzer sogar erst, wenn er bereits einen Computer gekauft hat. Am schlimmsten war die Situation bei Dell: Auch auf Nachfrage von COMPUTER BILD konnte die Firma keinen Preis nennen. Er soll erst kurz vor dem Start von Windows 7 veröffentlicht werden. Wer jetzt bei Dell einen PC kauft, weiß also nicht mal, was ihn der Umstieg auf Windows 7 kosten wird.

Bezahlmöglichkeiten: Rund die Hälfte der Anbieter besteht auf Kreditkartenzahlung, meist per Visa oder Mastercard. Wer keine Karte hat, erhält auch kein Upgrade. Nur Medion und Fujitsu bieten Lastschrift an.

Verfügbarkeit: Wenn Windows 7 am 22. Oktober 2009 erscheint, werden „Upgrader“ meist noch warten müssen. Acer verspricht eine Lieferzeit von sieben bis zehn Geschäftstagen. Medion will die DVD im November verschicken. Samsung kündigt auf seiner Internetseite derzeit an, dass die Firma die DVDs sogar erst ab dem 1. Januar 2010 verschickt. Aber die Termine könnten sich noch ändern. Weitere Informationen zum Upgrade-Programm inklusive der Links zu den Internetseiten der Hersteller finden Sie in der Bildergalerie.

Fazit: Kaufen Sie jetzt keinen Vista-Computer!

Klare Sache: Wer Windows 7 auf seinem neuen PC oder Notebook haben will, wartet mit dem Kauf des Computers am besten bis zum Verkaufsstart am 22. Oktober 2009. Wer das absolut nicht kann, sollte im Vorfeld auf die genauen Modalitäten des Upgrades beim jeweiligen Hersteller achten. Übrigens: Microsoft bietet ab dem 22. Oktober auch das „Family Pack“ an. Damit lässt sich Windows 7 Home Premium auf drei PCs installieren. Das limitierte Angebot kostet 149,99 statt 359,97 Euro für drei einzelne Versionen.

Aktuelle Fragen zu Windows 7

Gefunden bei Computerbild

Gericht schränkt Handel mit Gebrauchtsoftware ein

Donnerstag, Juli 2nd, 2009

Gebündelte Software darf nicht separat vertrieben werden

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat gestern eine einstweilige Anordnung gegen usedSoft erlassen. Dem Gebrauchtsoftwarehändler wird untersagt, Lizenzen für Programme eines Schweizer Herstellers von der Originalhardware losgelöst zu vertreiben.

UsedSoft muss einen weiteren juristischen Rückschlag hinnehmen. Gestern verbot das Oberlandesgericht Düsseldorf dem Unternehmen den Handel mit Softwarelizenzen eines Schweizer Herstellers vorläufig. Das OLG hob damit eine anders lautende Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf von Ende November 2008 auf.

Anders als das Landgericht sah es das Oberlandesgericht als unzulässig an, dass usedSoft die ursprünglich nur vorinstalliert verkaufte Software zur Verwaltung von Stamm- und Abrechnungsdaten in Anwaltskanzleien auf CD-ROM kopiert und separat vertreibt.

Der Schweizer Hersteller bietet sein Produkt in Deutschland nur über Distributoren an, die das Programm vorinstalliert auf PC-Hardware an Endkunden vertreiben. Einen Einzelverkauf der Software an Endkunden verbietet der Vertrag den Distributoren ausdrücklich. Gegen den Handel mit seiner Software durch usedSoft klagte der Hersteller vor Gericht und setzte sich vorerst durch.

UsedSoft stellte sich auf den Standpunkt, dass mit dem Verkauf der PCs mit der vorinstallierten Software das Verbreitungsrecht des Herstellers erschöpft sei. Ein separater Weiterverkauf der Software sollte durch den urheberrechtlichen Erschöpfungsgrundsatz abgedeckt sein, meint usedSoft. Der Erlass der einstweiligen Anordnung durch das OLG Düsseldorf legt den Schluss nahe, dass das Gericht anderer Meinung sein könnte.

In einer Pressemitteilung warnt usedSoft allerdings vor voreiligen Schlussfolgerungen: “Die Entscheidung des OLG Düsseldorf […] gilt ausschließlich für die OEM-Lizenzen einer Spezial-Software für Rechtsanwälte. […] usedSoft hat den Handel mit diesen Lizenzen vorerst eingestellt. Allerdings sind ohne Vorliegen der schriftlichen Urteilsbegründung sämtliche Mutmaßungen verfrüht. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Aussagen zum Erschöpfungsgrundsatz.”

Die deutsche Microsoft-Tochter, mit der sich usedSoft schon häufiger vor Gericht um die Zulässigkeit des Handels mit gebrauchten Softwarelizenzen gestritten hat, begrüßte den Erlass der einstweiligen Anordnung. Microsoft-Justiziarin Swantje Richters: “Wir begrüßen das Urteil. Die konkreten Auswirkungen auf den Handel mit gebrauchter Software können wir jedoch erst nach Einblick in die detaillierte Urteilsbegründung kommentieren. Es zeigt sich jedoch erneut, dass die Gerichte den Schutz von geistigem Eigentum sehr hoch bewerten.”

Der Handel mit gebrauchten OEM-Lizenzen für im Einzelhandel separat vertriebene OEM-Software ist von der Entscheidung des OLG Düsseldorf nicht betroffen. Der Bundesgerichtshof hatte vor neun Jahren entschieden, dass für sogenannte System-Builder-Varianten von Standardsoftware der Erschöpfungsgrundsatz des Urheberrechts gilt. Der Weiterverkauf solcher Lizenzen ist seitdem auch ohne Genehmigung des Softwareherstellers zulässig.

Microsoft: Windows 7 steht am 22. Oktober in den Läden

Donnerstag, Juni 4th, 2009

Partner von Microsoft erhalten Windows 7 schon im Juli 2009

Nach vielen Spekulationen hat Microsoft nun offiziell den Verkaufsstart von Windows 7 verkündet. Am 22. Oktober 2009 soll Windows 7 in den Läden stehen. Manche erhalten das neue Betriebssystem auch schon früher.

Microsoft hatte sich bislang nur darauf festgelegt, dass Windows 7 noch in diesem Jahr erscheinen soll. Microsoft-Partner Acer hatte den 23. Oktober 2009 als Termin genannt, doch laut Microsoft soll das neue Betriebssystem schon einen Tag früher, am 22. Oktober 2009, veröffentlicht werden.

Damit die Kunden nicht auf Windows 7 warten und PCs mit Windows Vista in den Regalen liegen lassen, sollen Käufer, die kurz vor dem Start von Windows 7 einen neuen PC mit Windows Vista erwerben, auf Windows 7 wechseln können. Beim Kauf eines neuen PCs mit Windows Vista Home Premium, Business oder Ultimate bekommen die Kunden eine kostenlose Upgrade-Möglichkeit auf Windows 7 - je nach Angebot der Partner können allerdings Bearbeitungskosten anfallen.

Der 22. Oktober 2009 ist der sogenannte GA-Termin, als der Tag der allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability). Die Fertigstellung (RTM, Release to Manufacturing) von Windows 7 erfolgt logischerweise früher und so plant Microsoft seinen Partnern Windows 7 bereits in der zweiten Juli-Hälfte zur Verfügung zu stellen. Auch der Windows Server 2008 R2 soll zu dieser Zeit an Partner herausgegeben werden.

Trojaner tarnt sich als Windows 7 RC

Montag, Mai 11th, 2009

Laut einer Meldung von Trend Micro kursiert ein Windows-7-RC-Fake, das den Trojaner TROJ AGENT.NICE enthält.Das selbst entpackende Archiv soll den Windows-7-RC-Build sowie die ausführbaren Dateien Setup.exe und Codec.exe enthalten. Letztere identifizierte Trend Micro als die eigentliche Schadware, die sich automatisch installiert, wenn man das Setup ausführt.

Der momentan als wenig riskant eingestufte und als TROJ_DLOADR.TXWQ bezeichnete Trojaner infiziert die Windows-Betriebssysteme 98, ME, NT, 2000, XP und Server 2003. Er erzeugt die Datei vbruntime.tmp im Temp-Verzeichnis des angemeldeten Nutzers und tarnt sie durch Setzen des Dateidatums auf den 27. April 2003 als alte Systemdatei. Details zu Schadfunktionen sind noch nicht zu finden; dennoch stuft Trend Micro das Schadenspotenzial als “mittel” ein.

Joe Williams – als General Manager von Microsofts Abteilung Worldwide Genuine Windows Vorkämpfer gegen “Software-Piraterie” – erklärte beiläufig in einem Interview mit Microsofts Presseabteilung zu den Antipiraterie-Maßnahmen in Windows 7, dass er in den letzten Tagen bereits Berichte über gefälschte Installationspakete erhalten habe, die dazu gedacht seien, Kunden-PCs mit Malware zu infizieren. Williams betont, wie wichtig es sei, die Software aus einer vertrauenswürdigen Quelle zu beziehen.

Windows 7 RC: Opera & Mozilla erneuern ihre Kritik

Samstag, Mai 9th, 2009

Die Veröffentlichung des Windows 7 Release Candidate sorgt nun für neue Kritik an Microsofts Produktpolitik aus den Reihen der Hersteller alternativer Browser. Sowohl Mozilla, als auch Opera sehen ihre Forderungen nach mehr Wettbewerb nicht erfüllt.

Vor allem der Umstand, dass PCs die vom Anwender mit Windows 7 aktualisiert werden, nach dem Upgrade den Internet Explorer 8 von Microsoft als Standard-Browser eingestellt haben, auch wenn der Nutzer vorher vielleicht einen anderen Browser eingesetzt hat, stört die Kritiker nach Angaben der ‘Financial Times.

Für Mitchell Baker, Chefin der Mozilla Stiftung, die den freien Browser Firefox entwickelt, stellt dies einen Versuch Microsofts dar, sein Betriebssystem zur Veränderung der Marktdynamik der Browser-Nutzung zu missbrauchen. Bei ersten Tests habe sich einmal mehr gezeigt, wie Microsoft sein Windows-Monopol nutzt, um der Konkurrenz zu schaden, so Baker weiter.

Haakon Wium Lie, Technologiechef des Browserherstellers Opera unterstützte Bakers Kritik. Der Windows 7 RC habe einmal mehr die Probleme im Browser-Markt deutlich werden lassen, die dringend aus der Welt geschafft werden müssten, sagte er der Financial Times. Mozilla will unterdessen Windows 7 weiter unter die Lupe nehmen, um mögliche Wettbewerbsbehinderungen vor der Markteinführung aufzudecken.

Microsoft wies die Vorwürfe seinerseits zurück. Dem Konzern zufolge geht der Fakt, dass nach einer Aktualisierung auf den Windows 7 RC der IE8 der Standard-Browser ist, auf die empfohlene Installationsmedthode der Testversion zurück. Dies entspreche nicht dem Nutzungserlebnis, dass die meisten Anwender beim Upgrade mit der finalen Ausgabe des Vista-Nachfolgers haben werden, so der Konzern.

Microsoft wegen XP-Downgrade für Windows Vista verklagt

Dienstag, Februar 17th, 2009

Das Unternehmen soll seine Marktmacht missbrauchen, indem es einen Aufpreis für die Downgrade-Option verlangt. Amerikanische Klägerin fordert Schadenersatz und Zulassung der Klage als Sammelklage.

Die Amerikanerin Emma Alvarado hat Microsoft wegen der mit bestimmten Versionen von Windows Vista angebotenen Downgrade-Option auf Windows XP verklagt. Wie die Seattle Times berichtet, wirft die Klägerin dem Softwareunternehmen vor, seine Marktmacht zu missbrauchen, indem es für den Wechsel zum älteren Betriebssystem einen Aufpreis verlangt. Alvarado fordert Schadenersatz und die Zulassung der Klage als Sammelklage.

Im vorliegenden Fall hatte die Klägerin im Juni 2008 ein Lenovo-Notebook mit vorinstalliertem Vista Business gekauft und für die Downgrade-Option auf Windows XP Professional zusätzlich 59,25 Dollar bezahlt. “Verbraucher müssen sich mit verschiedenen bekannten Problemen von Windows Vista auseinandersetzen”, heißt es in der Klageschrift (PDF). Daher würden viele Konsumenten gerne einen PC mit vorinstalliertem Windows XP kaufen. Microsoft nutze die Nachfrage nach Windows XP aus und verlange den Kauf eines Computers mit vorinstalliertem Vista, um dann gegen eine zusätzliche Gebühr auch XP bereitzustellen.

Microsoft zufolge liege es im Ermessen der Computerhersteller, ob die Downgrade-Option angeboten und ob dafür ein Aufpreis verlangt werde. Ein Sprecher erklärte, dass Microsoft das Downgrade nicht selbst anbiete und nur das Recht zum Wechsel auf eine ältere Betriebssystemversion einräume: “Microsoft berechnet und erhält dafür keine zusätzlichen Lizenzgebühren.” Allerdings könne es sein, dass Hersteller für ein Installationsmedium oder die Installation an sich eine Gebühr verlangten.

Wie schon bei früheren Betriebssystemen hat Microsoft auch mit der Einführung von Windows Vista eine Möglichkeit geschaffen, damit Computerhersteller in einer Übergangszeit neben Vista auch ein Downgrade auf Windows XP anbieten können. Ursprünglich sollte diese Option zum 30. Juni 2008 auslaufen. Bisher hat Microsoft die Frist zweimal verlängert, zuerst auf den 31. Januar 2009 und dann auf den 31. Juli 2009.

Quelle: ZDnet