Archive for the ‘Software’ Category

AMD verspricht Leistungsexplosion durch neuen Grafiktreiber

Freitag, Oktober 12th, 2007

Catalyst 7.10 für AMD- und ATI-Karten soll bis zu 70 Prozent schneller sein

Wie in jedem Monat hat AMD für die ATI-Chips einen neuen Grafiktreiber erstellt - und diesmal soll es weniger kosmetische Korrekturen, dafür aber massive Leistungssteigerungen geben. Nicht nur in den seltenen CrossFire-Konfigurationen mit zwei Grafikkarten verspricht AMD mehr Bilder pro Sekunde, auch die bereits verfügbaren DirectX-10-Titel sollen mit nur einer Karte deutlich schneller laufen.

Offenbar hat AMD nun seine Treiber für die HD-2000-Serie der Radeon-GPUs endlich richtig im Griff. So soll mit dem Catalyst 7.10 der aktuelle Leistungsfresser Bioshock im DirectX-10-Modus bis zu 70 Prozent schneller laufen - allerdings nur, wenn zwei Karten im CrossFire-Modus im System stecken. Ebenfalls nur mit CrossFire sollen sich bis zu 23 Prozent höhere Bildraten mit Battlefield 2142 erzielen lassen und der AMD-Vorzeigetitel “Call of Juarez” soll - auch mit DX10 - mit CrossFire 42 Prozent schneller laufen. Hier gibt AMD aber auch mit einer einzelnen Karte der 2000er-Serie 31 Prozent mehr Bilder pro Sekunde an.

Immerhin noch 20 bis 30 Prozent mehr Tempo gibt es mit Titeln wie Supreme Commander und World in Conflict, wobei auch die Leistung mit einzelnen Karten und unter DirectX-9 gesteigert worden sein soll. Die einzelnen Daten sind den Release Notes zum neuen Treiber zu entnehmen.

Für die Mittelklasse-Karten der Serien 2600 und 2400 hat AMD nun auch das Zusammenschalten per Software via CrossFire freigeschaltet. Bisher ließen sich diese Karten nur über eine Steckbrücke verbinden, oder mit einem gehackten Treiber. Das ist nun laut AMD nicht mehr nötig. Frei kombinieren lassen sich die Karten aber nicht, es müssen zwei Modelle der Serie 2600 oder 2400 sein. Eine 2400 und eine 2600 zu koppeln, klappt auch mit dem neuen Treiber nicht.

Besitzer der vorherigen Generation, also der X1000-Serie, erhalten mit dem Catalyst 7.10 die Funktion des “adaptiven Anti-Aliasing”. Dabei werden transparente Texturen gesondert behandelt, so dass etwa Zäune in einem Spiel oder durchsichtige Konstrukte wie Stahlgitter-Geflechte oder einfach gestaltete Pflanzen besser aussehen und an den Rändern nicht ausfransen. In manchen bisherigen Treiberversionen ließ sich diese Funktion zwar einschalten, brachte jedoch keinen sichtbaren oder per Benchmark messbaren Effekt.

Eine neue Version der Linux-Treiber liegt noch nicht vor, AMD will sie aber im Laufe des Oktobers 2007 nachreichen. Der Catalyst 7.10 für Windows XP und Vista kann auf den Treiber-Seiten von AMD heruntergeladen werden.

Asus mit sechs X38-Mainboards und neuer Stromspartechnik

Freitag, September 28th, 2007

Neue Mainboards mit Intels High-End-Chipsatz

Eines hat Asus bereits angekündigt, fünf weitere finden sich bei Online-Versendern: Offenbar steht eine wahre Flut an X38-Mainboards bevor. Laut Intel findet der Marktstart zwar erst im Oktober 2007 statt, schon jetzt sind jedoch die Eckdaten der neuen Asus-Boards bekannt.

Der Chipsatz X38 aus Intels 3er-Serie wird mit Spannung erwartet, bringt er doch eine ganze Anzahl Neuerungen mit. So ist er der erste Chipsatz überhaupt mit Unterstützung für PCI-Express-2.0 und zudem Intels erster Mainboard-Unterbau, bei dem für zwei x16-Slots für Grafikkarten auch jeweils 16 PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Per CrossFire verbundene ATI-Karten oder - mit gehacktem Treiber - SLI-Konfigurationen mit Nvidia-Beschleunigern können so ihre volle theoretische Bandbreite ausschöpfen.

Als Nachfolger des schon recht betagten 975X ist der X38 vor allem für Technik-Fans, Spieler und Übertakter gedacht. Wie Intel bereits auf der Games Convention 2007 vorführte, werden X38-Boards mit dem “Extreme Tuning Utility” besonders einfach unter Windows zu übertakten sein. Kündigte Intel dort noch “30 bis 60 Tage” als Termin für die Markteinführung an, so war am Rande des IDF in der vergangenen Woche in San Francisco zu erfahren, dass der X38 am 10. Oktober 2007 endlich erscheinen soll.

Die Mainboard-Hersteller scheint dieser mehrfach verschobene Termin ein wenig zu verstimmen, sind doch die Boards schon lange fertig entwickelt. Und so preschte bereits Ende August 2007 Gigabyte voran und kündigte sein “GA-X38-DQ6″ mit Unterstützung für FSB1600 an. Dass Intel Extreme-Prozessoren mit einem nochmals beschleunigten FSB plant, ist seit der Vorführung des Skull-Trail-Systems auf dem IDF klar: Auch dort kamen Penryn-Prozessoren mit derart hohem FSB-Takt zum Einsatz.

Asus möchte ob all der Vorankündigungen offenbar auch nicht länger warten und hat zumindest selbst sein Mainboard “P5E3 Deluxe WiFi-AP” angekündigt. Es ist beim Versender Alternate zwar noch nicht als lieferbar gekennzeichnet, hat aber dort schon einen vorläufigen Preis von knapp 300,- Euro. Diese sehr hohe Forderung für ein Mainboard erklärt sich durch die üppige Ausstattung: Ein Rechner auf Basis des P5E3 kann als Access Point für ein WLAN nach 802.11n Draft dienen. Zudem ist das Board mit einer von Asus “Energy Processing Unit” (EPU) genannten Schaltung ausgestattet, welche die Stromversorgung für den Prozessor mit acht Phasen bei geringen Lasten um einige Phasen reduzieren kann.

Mit genauen Angaben zu der Funktion der EPU hält sich Asus noch zurück, verspricht aber, dass sich Energieeinsparungen für den Prozessor von fast 60 Prozent damit realisieren lassen. Das dürfte jedoch nur für Zeiten geringer Rechenlast gelten, also beispielsweise nicht beim Spielen. Die EPU soll stets in Echtzeit den exakten Bedarf an Spannung und Stromstärke des Prozessors überwachen und eine Effizienz von 95 Prozent bei der Spannungswandlung erreichen.

Zusätzlich verfügt das P5E noch über ein in einem Flash-Baustein untergebrachtes Linux namens “Express Gate”, das beim Booten statt der Festplatte für den Systemstart ausgewählt werden kann. Damit lassen sich dann innerhalb von 5 Sekunden, so Asus, Webanwendungen wie ein Browser oder Skype aufrufen. Das ist besonders praktisch, wenn etwa ein verbasteltes System mittels eines Treibers aus dem Netz wieder flottgemacht werden soll und kein zweiter Rechner zur Hand ist. Auch der Rest der Ausstattung entspricht dem High-End-Anspruch: Die Kühlung des Chipsatzes ist über eine rund um den Prozessor-Sockel geführte Heatpipe realisiert, als Speicher kommt nur DDR3 in Frage. Die teuren Module lassen sich laut Asus auf bis zu effektiv 1.800 MHz übertakten, einige Anbieter wie Kingston oder OCZ liefern bereits DDR3-DIMMs aus, die weit mehr als die bisher von der JEDEC spezifizierten effektiv 1.333 MHz vertragen sollen. Nicht nur zwei, sondern gleich drei x16-Slots sind auf dem neuen Asus-Board vorhanden.

Neben diesem Modell will der taiwanische Hersteller aber nach der aktuellen Produktliste bei Alternate zu urteilen noch fünf weitere x86-Boards auf den Markt bringen. Das P5E3 Deluxe WiFi-AP ist dabei das teuerste und nach den Alternate-Daten am besten ausgestattete. Immer noch rund 200,- Euro teuer ist das P5E ohne weitere Namenszusätze, es kann nur mit DDR2 umgehen. Die anderen Boards unterscheiden sich vor allem in der Zahl der x16-Slots, bei den RAID-Funktionen und der Zahl der Ports für Gigabit-Ethernet. Bei den teureren Modellen sind gleich zwei dieser Netzwerkschnittstellen geboten.

Microsoft muss das alte Windows XP reaktivieren

Mittwoch, September 26th, 2007

Windows Vista ist seit Januar auf dem Markt, doch viele Geschäftskunden trauen dem Betriebssystem nicht. Sie bevorzugen das erprobte XP. Nun hat Microsoft nachgegeben: Der US-Konzern erlaubt ein sogenanntes “Downgrade”. Wer Vista zusammen mit einem PC kauft, erhält XP kostenlos dazu.

Das Geschäft mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista kommt für Microsoft anders als erhofft nur schwer in Schwung. Der weltgrößte Softwarekonzern bietet den PC-Herstellern deswegen nun offiziell an, ihre Computer alternativ mit dem Vorgänger Windows XP zu verkaufen. „Es gibt noch viele Kunden, die sich für XP entscheiden“, sagte Lothar Lechtenberg, Sprecher des PC-Herstellers Fujitsu-Siemens Computers (FSC). Genaue Zahlen lägen dem Unternehmen jedoch nicht vor.

Das neue so genannte Downgrade (”Herunterstufung”) steht allerdings nur für die Versionen „Vista Business“ und „Ultimate“ zur Verfügung. Fujitsu-Siemens legt seinen Unternehmenskunden-PC dabei neben Vista eine XP-DVD bei. Kunden könnten den Betriebssystem-Oldtimer nachtraglich aufspielen. Derzeit habe Fujitsu-Siemens sogar noch Computer im Angebot, auf denen XP vorinstalliert sei, sagte Lechtenberg. „Dieses Programm läuft aber in Kürze aus.“

Auch andere Hersteller machen mit: Hewlett-Packard startete im August ein XP-Angebot für Notebooks und Desktop-PC im Geschäftskundenbereich. Dafür verlangte der Konzern aber Gebühren. Der texanische Computerbauer Dell bietet XP seit April sogar für Endkunden-PC an.

Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner bestätigte WELT ONLINE, dass man mit einzelnen PC-Herstellern entsprechende Vereinbarungen getroffen habe. Das “Downgraden” auf ältere Versionen sei zwar grundsätzlich schon seit vielen Jahren möglich – neu sei aber, dass die Hersteller die ältere Version als DVD beilegen dürfen. “Viele Geschäftskunden planen zwar den Umstieg auf Vista, setzen aber bei heute gekauften Computern noch auf XP”, so Baumgärtner. Er sieht den Grund darin, dass ein Betriebssystem-Wechsel bei Unternehmen mit vielen Angestellten aufwendig sei und langfristig geplant werden müsse. Viele Unternehmen wollten sicher stellen, dass Vista auch wirklich alle älteren Geräte im Büro unterstütze. “Im Privatkundenbereich geht der Wechsel hin zu einem neuen Betriebssystem traditionell schneller”, sagte Baumgärtner.

Microsoft will PC-Hersteller noch bis Januar 2009 mit Windows XP-Versionen (”Systembilder”-Variante) beliefern. Updates für XP soll es bis zum 14. April 2009 geben. Kritische XP-Sicherheitslücken will Microsoft sogar bis zum 8. April 2014 stopfen.

Vista soll XP beerben

Mit Windows Vista hatte Microsoft Anfang des Jahres nach mehr als fünf Jahren einen Nachfolger für XP veröffentlicht. Die Computer-Branche hatte sich von dem neuen Programm ein deutliches Anziehen der PC-Nachfrage erhofft, das jedoch weitgehend ausblieb. Auch für das zweite Quartal 2007 hatte die Marktforschung Gartner zuletzt zwar zwölf Prozent Zuwachs im weltweiten PC-Markt errechnet, doch der Einfluss von Vista auf die Nachfrage war auch in diesem Dreimonatsabschnitt „als minimal eingestuft“ worden.

Vor allem Geschäftskunden würden statt Vista weiterhin Wert auf das betagte XP legen, merkte Acer-Präsident Gianfranco Lanci an und machte Microsoft unverblümt für das schwache PC-Geschäft verantwortlich. „Ich denke wirklich nicht, dass sich jemand wegen Vista einen neuen PC kauft“, sagte Lanci. Inzwischen haben zudem viele Branchen-Experten auf Schwachstellen und Sicherheitslücken in der Software hingewiesen. Das erste Verbesserungspaket (”Service-Pack”) für Vista soll erst Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt will Microsoft entgegen den Wünschen einiger Hersteller das Geschäft mit XP-Computern komplett einstellen.

Microsoft verteilt Service Pack 1 Beta für Windows Vista an einen ausgewählten Kreis von Anwendern

Dienstag, September 25th, 2007

Microsoft hat damit begonnen, die Beta-Version des Service Pack 1 für Windows Vista an einen auserwählten Kreis von Testern zu verteilen. Zugleich wurde der Release Candidate 0 vom Windows Server 2008 veröffentlicht, der von Interessierten erprobt werden kann.

Microsoft hat seine Ankündigung wahr gemacht, die Beta-Version vom Service Pack 1 für Windows Vista zunächst nur an einen exklusiven Anwenderkreis zu verteilen. Damit wurde nun begonnen und die Auserwählten können sich bereits mit dem ersten Service Pack für Windows Vista vertraut machen. Große Neuerungen bringt das Service Pack 1 für Windows Vista nicht, Microsoft will vor allem Detailkorrekturen am Betriebssystem vornehmen.

Unter anderem wird damit ein neues Protokoll in Windows Vista eingeführt, über das sich andere Anbieter in die Desktop-Suche einklinken und diese durch eigene Routinen ersetzen können. Die übrigen bekannten Neuerungen erstrecken sich auf kleinere Verbesserungen an Komponenten des Betriebssystems. Das Service Pack 1 von Windows Vista soll im ersten Quartal 2008 fertig werden.

Auch die Arbeiten am Windows Server 2008 schreiten voran und Microsoft hat den Release Candidate 0 des Server-Betriebssystems veröffentlicht. Interessierte Nutzer können sich die Vorabversion herunterladen und ausprobieren. Zum Lieferumfang gehört neuerdings die Hypervisor-basierte Virtualisierungstechnik Viridian, um mehrere Instanzen verschiedener Betriebssysteme auf einer Maschine laufen zu lassen. Erst kürzlich hatte Microsoft den Marktstart von Windows Server 2008 verschieben müssen, so dass die neue Version nun erst im ersten Quartal 2008 erscheinen wird.

Der Windows Server 2008 enthält neue Funktionen wie Network Access Protection (NAP), Read-Only Domain-Controller sowie die automatisch aktivierte Windows Firewall. Zudem sollen sich Sicherheitsrichtlinien besser kontrollieren lassen. Die neuen Funktionen Terminal Services Gateway, Terminal Services Easy Print und Terminal Services RemoteApp versprechen eine bessere Bedienung sowie einen skalierbaren Remote-Zugang auf zentralisierte Anwendungen und Server-Kapazitäten. Zudem soll der Server eine mehrfache Ausfallsicherung, dynamisches Partitionieren und automatisch optimierte Netzwerkfunktionen bieten, um seine Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Microsoft kündigt Service Pack 1 für Windows Vista an

Windows Update aktualisiert sich ohne Rückfrage selbst

Montag, September 17th, 2007

Umstrittene Strategie von Microsoft

Microsoft stand durch eine Veröffentlichung der Website “Windows Secrets” in der Kritik, dass das Unternehmen bei Windows Vista und XP die Komponente Windows Update heimlich aktualisiert, selbst wenn der Nutzer bei der Festlegung der automatischen Update-Strategie die Nachfrage-Optionen ausgewählt hat. Nun antwortete Microsoft und stellte klar, dass dies so gewollt sei.

Windows Secrets schrieb, dass unter Vista die Dateien wuapi.dll, wuapp.exe, wuauclt.exe, wuaueng.dll, wucltux.dll, wudriver.dll, wups.dll, wups2.dll und wuwebv.dll ausgetauscht wurden, wobei die Aktion seit ungefähr dem 24. August 2007 zu beobachten ist. Bei XP SP2 sind es die Dateien cdm.dll, wuapi.dll, wuauclt.exe, wuaucpl.cpl, wuaueng.dll, wucltui.dll, wups.dll, wups2.dll und wuweb.dll.

Nate Clinton, Microsofts Program Manager für das Windows Update, teilte nun im Technet-Blog mit, dass das Update-Verhalten des Windows Updates so gewollt ist, selbst wenn der Anwender ausgewählt hat, dass Updates zwar heruntergeladen, aber nur auf Rückfrage installiert oder nur angezeigt, aber nicht ohne Zutun heruntergeladen, geschweige denn installiert werden sollen. weiter…

Das Windows Update müsse aber ebenfalls manchmal aktualisiert werden, so Clinton. Dies ist soweit nichts Besonderes und wurde von Microsoft auch schon mehrmals durchgeführt. Dass jedoch die Nutzereinstellungen praktisch ignoriert werden, begründete Clinton nur indirekt. Es sei möglich, dass das Windows Update ohne Aktualisierung nicht mehr richtig funktioniert und damit auch der Nutzerwunsch zu Benachrichtigungen bei neuen Updates, deren Download und Installation nicht mehr ausgeführt werden könnte.

Wer als Unternehmenskunde den Windows Server Update Services (WSUS) oder den Systems Management Server (SMS) einsetzt und damit alle Update-Prozesse, inklusive der des Windows-Updates, unter die Kontrolle des Administrators bringt, ist von dem oben beschriebenen Verhalten nicht betroffen, so Clinton.

Clinton widersprach der von Windows Secrets ebenfalls aufgestellten Behauptung, die Aktualisierung des Windows Updates erfolge selbst dann, wenn der Nutzer auswählte, dass er gar keine Aktualisierungen wünsche. Dies geschehe nicht.

Man wolle Anstrengungen unternehmen, die Arbeitsweise des Windows Updates transparenter darzustellen, um künftig Missverständnisse zu vermeiden, versprach Clinton.

Norton Internet Security 2008 und Norton AntiVirus 2008

Mittwoch, September 12th, 2007

Norton Lösungen nochmals deutlich schneller/ Neue Technologie gegen Internetgefahren wie Drive-by-Download / Neue Funktion zum Schutz vor Identitätsklau / Mehr für’s Geld: jetzt standardmäßig mit drei Lizenzen

München, 3. September 2007 – Mit Norton AntiVirus 2008 und Norton Internet Security 2008 stellt Symantec die aktuellen Versionen der bewährten Sicherheitslösungen vor. Beide wurden nochmals deutlich bezüglich Schnelligkeit und Leistung optimiert: so benötigt die Software im Schnitt 69 Prozent weniger Speicher als der Industriestandard; Scans und auch das Hochfahren des Rechners sind merklich beschleunigt. Die Sicherheitsfunktionen wurden um neue Technologien erweitert und verbessert, um Endanwender umfassend gegen neu aufkommende Online-Bedrohungen wie Drive-by-Downloads zu schützen. Neu in Norton Internet Security 2008 ist zudem der Norton Identity Safe zum Schutz der Anwenderidentität im Internet: Durch die verschlüsselte Speicherung und das sichere Abrufen von Passwörtern und anderen vertraulichen Daten haben Schadprogramme wie Keylogger keine Chance mehr, sensible Daten auszuspähen. Komfortabel: Über das Home Network Feature erhält der Nutzer eine Übersicht seines Heimnetzwerkes inklusive WLAN-Router und kann schnell und einfach die einzelnen Netzwerkkomponenten verwalten. Zusätzlich wurde eine Support-Funktion direkt in die Software integriert: Falls Hilfestellung notwendig wird, kann der Nutzer direkt über die Norton-Oberfläche via Live-Chat oder E-Mail mit einem Mitarbeiter in Kontakt treten. Die Softwarepakete sind voraussichtlich Ende September im Handel erhältlich. Beide Lösungen sind jetzt standardmäßig mit Lizenzen für drei Computer erhältlich:

  • Norton AntiVirus 2008 kostet 39,99 Euro (3 User),
  • Norton Internet Security 2008 wird für 59,99 Euro (3 User) angeboten.

In der Schweiz ist eine Swiss Edition mit drei Sprachen erhältlich: Norton AntiVirus 2008 für 59,- CHF mit drei Lizenzen, Norton Internet Security 2008 kostet 89,- CHF mit drei Lizenzen (alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen von Symantec).

„Mit unseren 2008er Produkten stehen dem Nutzer zukunftsweisende Technologien zur Verfügung, die Online-Gefahren abwehren, bevor sie sich im System festsetzen können. Die deutliche Steigerung in der Leistungsfähigkeit macht die neuen Lösungen dabei so benutzerfreundlich wie nie zuvor“, erklärt Janice Chaffin, Group President, Consumer Business Unit, Symantec.

Neu bei den Norton-Lösungen 2008:

  • Browser Defender — Neuartiger, proaktiver Zero-Day-Schutz (Echtzeitschutz) zur Abwehr von Drive-by-Downloads (Schadprogramme, die Sicherheitslücken im Browser ausnutzen und sich unbemerkt auf dem Computer installieren) sowie anderen neuen Gefahren, die gezielt Schwachstellen im Internet Explorer ausnutzen. Insbesondere gilt das für Angriffe mit getarntem ActiveX-, JavaScript- und VBScript- Schadcode.
  • Norton Identity Safe — Schützt persönliche Informationen und die Identität des Anwenders bei Online-Shopping, -Banking oder Surfen. Norton Identity Safe ermöglicht dem Anwender, zu kontrollieren, welche Informationen mit welcher Webseite ausgetauscht werden, und seine Zugangsdaten komfortabel zu verwalten. Der Nutzer kann Passwörter und andere vertrauliche Daten im Identity Safe speichern und verschiedene Identitäten für unterschiedliche Aktivitäten im Internet anlegen. Praktisch: Die jeweils angelegten Zugangsdaten werden automatisch abgerufen und in Webformulare eingetragen, wenn der Anwender sie braucht. Eine Verschlüsselung verhindert das Abgreifen der Daten zum Beispiel durch Keylogger. (Nur in Norton Internet Security 2008)
  • One-Click Support — Die komfortablen Supportfunktionen von Norton 360 sind nun auch für Norton AntiVirus 2008 und Norton Internet Security 2008 verfügbar. Zum einen werden über die Funktion allgemeine Probleme wie bei der Internetverbindung, Lizensierung oder Produktaktivierung automatisch identifiziert und – wenn möglich – behoben. Zudem kann der Anwender direkt über die Benutzeroberfläche kostenlos via E-Mail und Live-Chat oder per Telefon (kostenpflichtig) schnell in Kontakt zu einem Support-Mitarbeiter treten.
  • Home Network Feature — Erstellt eine Übersicht aller vernetzten Geräte im lokalen Netzwerk und überwacht den Sicherheitsstatus der Rechner, auf denen Norton Internet Security und Norton AntiVirus 2008 installiert sind. Die Funktion überprüft auch die WLAN Sicherherheit, warnt den Anwender, wenn er sich z. B. in ein unsicheres WLAN einwählt oder das Standard-Password seines WLAN-Routers noch nicht verändert wurde. Zudem erhält der Nutzer Tipps für die Absicherung des WLAN-Routers und seines Heimnetzwerkes. (Nur in Norton Internet Security 2008)
  • Mehr Leistung und Schnelligkeit — Basierend auf den Performance-Optimierungen der Norton Software der Version 2007 hat Symantec nochmals die Leistung und Schnelligkeit der neuen Produkte deutlich verbessert.

Im Vergleich zu Norton Internet Security 2007:

  • reagiert die Benutzeroberfläche 22 Prozent schneller
  • ist der Quick-Scan bis zu 39 Prozent schneller

Im Vergleich zum Industriestandard1 ist Norton Internet Security 2008 führend in fünf Schlüsselbereichen:

  • Hochfahren des Rechners - 20 Prozent schneller
  • Speicherplatz – beansprucht 69 Prozent weniger
  • kompletter Scan - 12 Prozent schneller
  • Reaktion der Benutzeroberfläche - 54 Prozent schneller
  • und Downloadgeschwindigkeit - 31 Prozent schneller

In beiden Lösungen ist die verhaltensbasierte SONAR-Technologie integriert, die unbekannte Schadprogramme erkennt und davor schützt, noch bevor entsprechende Signaturen vorliegen. In Norton Internet Security 2008 führt SONAR einen kompletten Scan durch, wenn eine Anwendung versucht, die Kommunikation nach außen aufzubauen und erhöht die Effektivität der Firewall gegen unbekannte Internetgefahren. Schon in der Version 2007 ist Norton Software führend beim Schutz vor Rootkits. Zur Absicherung möglicher Schwachstellen kommen nun Threat Interceptor Technologien (Gefahren-Blocker) hinzu, welche Internetgefahren blockieren, bevor sie in den Computer gelangen können.

Diese bestehen aus:

Threat Interceptor – Browser Defender (Browserschutz), Threat Interceptor – Intrusion Prevention (blockiert Angriffe), Threat Interceptor – Generic Exploit Blocking (blockiert Schadcode, der versucht sich über Sicherheitslücken von Programmen in den PC zu schleusen). Norton Internet Security 2008 enthält alle Funktionen von Norton AntiVirus. Die Lösung ist führend in der Erkennung von Viren: Norton erhielt 33 mal in Folge den Virus Bulletin 100 Award.

Mehr für’s Geld

Beide Softwareprogramme sind jetzt standardmäßig mit Lizenzen für drei Computer erhältlich:

  • Norton AntiVirus 2008 für 39,99 Euro (3 User),
  • Norton Internet Security 2008 für 59,99 Euro (3 User).

Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen von Symantec.

Beide Produkte sind kompatibel mit Microsoft Windows XP Service Pack 2 und Windows Vista.