Archive for the ‘Viren/Würmer’ Category

Norton Internet Security 2008 und Norton AntiVirus 2008

Mittwoch, September 12th, 2007

Norton Lösungen nochmals deutlich schneller/ Neue Technologie gegen Internetgefahren wie Drive-by-Download / Neue Funktion zum Schutz vor Identitätsklau / Mehr für’s Geld: jetzt standardmäßig mit drei Lizenzen

München, 3. September 2007 – Mit Norton AntiVirus 2008 und Norton Internet Security 2008 stellt Symantec die aktuellen Versionen der bewährten Sicherheitslösungen vor. Beide wurden nochmals deutlich bezüglich Schnelligkeit und Leistung optimiert: so benötigt die Software im Schnitt 69 Prozent weniger Speicher als der Industriestandard; Scans und auch das Hochfahren des Rechners sind merklich beschleunigt. Die Sicherheitsfunktionen wurden um neue Technologien erweitert und verbessert, um Endanwender umfassend gegen neu aufkommende Online-Bedrohungen wie Drive-by-Downloads zu schützen. Neu in Norton Internet Security 2008 ist zudem der Norton Identity Safe zum Schutz der Anwenderidentität im Internet: Durch die verschlüsselte Speicherung und das sichere Abrufen von Passwörtern und anderen vertraulichen Daten haben Schadprogramme wie Keylogger keine Chance mehr, sensible Daten auszuspähen. Komfortabel: Über das Home Network Feature erhält der Nutzer eine Übersicht seines Heimnetzwerkes inklusive WLAN-Router und kann schnell und einfach die einzelnen Netzwerkkomponenten verwalten. Zusätzlich wurde eine Support-Funktion direkt in die Software integriert: Falls Hilfestellung notwendig wird, kann der Nutzer direkt über die Norton-Oberfläche via Live-Chat oder E-Mail mit einem Mitarbeiter in Kontakt treten. Die Softwarepakete sind voraussichtlich Ende September im Handel erhältlich. Beide Lösungen sind jetzt standardmäßig mit Lizenzen für drei Computer erhältlich:

  • Norton AntiVirus 2008 kostet 39,99 Euro (3 User),
  • Norton Internet Security 2008 wird für 59,99 Euro (3 User) angeboten.

In der Schweiz ist eine Swiss Edition mit drei Sprachen erhältlich: Norton AntiVirus 2008 für 59,- CHF mit drei Lizenzen, Norton Internet Security 2008 kostet 89,- CHF mit drei Lizenzen (alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen von Symantec).

„Mit unseren 2008er Produkten stehen dem Nutzer zukunftsweisende Technologien zur Verfügung, die Online-Gefahren abwehren, bevor sie sich im System festsetzen können. Die deutliche Steigerung in der Leistungsfähigkeit macht die neuen Lösungen dabei so benutzerfreundlich wie nie zuvor“, erklärt Janice Chaffin, Group President, Consumer Business Unit, Symantec.

Neu bei den Norton-Lösungen 2008:

  • Browser Defender — Neuartiger, proaktiver Zero-Day-Schutz (Echtzeitschutz) zur Abwehr von Drive-by-Downloads (Schadprogramme, die Sicherheitslücken im Browser ausnutzen und sich unbemerkt auf dem Computer installieren) sowie anderen neuen Gefahren, die gezielt Schwachstellen im Internet Explorer ausnutzen. Insbesondere gilt das für Angriffe mit getarntem ActiveX-, JavaScript- und VBScript- Schadcode.
  • Norton Identity Safe — Schützt persönliche Informationen und die Identität des Anwenders bei Online-Shopping, -Banking oder Surfen. Norton Identity Safe ermöglicht dem Anwender, zu kontrollieren, welche Informationen mit welcher Webseite ausgetauscht werden, und seine Zugangsdaten komfortabel zu verwalten. Der Nutzer kann Passwörter und andere vertrauliche Daten im Identity Safe speichern und verschiedene Identitäten für unterschiedliche Aktivitäten im Internet anlegen. Praktisch: Die jeweils angelegten Zugangsdaten werden automatisch abgerufen und in Webformulare eingetragen, wenn der Anwender sie braucht. Eine Verschlüsselung verhindert das Abgreifen der Daten zum Beispiel durch Keylogger. (Nur in Norton Internet Security 2008)
  • One-Click Support — Die komfortablen Supportfunktionen von Norton 360 sind nun auch für Norton AntiVirus 2008 und Norton Internet Security 2008 verfügbar. Zum einen werden über die Funktion allgemeine Probleme wie bei der Internetverbindung, Lizensierung oder Produktaktivierung automatisch identifiziert und – wenn möglich – behoben. Zudem kann der Anwender direkt über die Benutzeroberfläche kostenlos via E-Mail und Live-Chat oder per Telefon (kostenpflichtig) schnell in Kontakt zu einem Support-Mitarbeiter treten.
  • Home Network Feature — Erstellt eine Übersicht aller vernetzten Geräte im lokalen Netzwerk und überwacht den Sicherheitsstatus der Rechner, auf denen Norton Internet Security und Norton AntiVirus 2008 installiert sind. Die Funktion überprüft auch die WLAN Sicherherheit, warnt den Anwender, wenn er sich z. B. in ein unsicheres WLAN einwählt oder das Standard-Password seines WLAN-Routers noch nicht verändert wurde. Zudem erhält der Nutzer Tipps für die Absicherung des WLAN-Routers und seines Heimnetzwerkes. (Nur in Norton Internet Security 2008)
  • Mehr Leistung und Schnelligkeit — Basierend auf den Performance-Optimierungen der Norton Software der Version 2007 hat Symantec nochmals die Leistung und Schnelligkeit der neuen Produkte deutlich verbessert.

Im Vergleich zu Norton Internet Security 2007:

  • reagiert die Benutzeroberfläche 22 Prozent schneller
  • ist der Quick-Scan bis zu 39 Prozent schneller

Im Vergleich zum Industriestandard1 ist Norton Internet Security 2008 führend in fünf Schlüsselbereichen:

  • Hochfahren des Rechners - 20 Prozent schneller
  • Speicherplatz – beansprucht 69 Prozent weniger
  • kompletter Scan - 12 Prozent schneller
  • Reaktion der Benutzeroberfläche - 54 Prozent schneller
  • und Downloadgeschwindigkeit - 31 Prozent schneller

In beiden Lösungen ist die verhaltensbasierte SONAR-Technologie integriert, die unbekannte Schadprogramme erkennt und davor schützt, noch bevor entsprechende Signaturen vorliegen. In Norton Internet Security 2008 führt SONAR einen kompletten Scan durch, wenn eine Anwendung versucht, die Kommunikation nach außen aufzubauen und erhöht die Effektivität der Firewall gegen unbekannte Internetgefahren. Schon in der Version 2007 ist Norton Software führend beim Schutz vor Rootkits. Zur Absicherung möglicher Schwachstellen kommen nun Threat Interceptor Technologien (Gefahren-Blocker) hinzu, welche Internetgefahren blockieren, bevor sie in den Computer gelangen können.

Diese bestehen aus:

Threat Interceptor – Browser Defender (Browserschutz), Threat Interceptor – Intrusion Prevention (blockiert Angriffe), Threat Interceptor – Generic Exploit Blocking (blockiert Schadcode, der versucht sich über Sicherheitslücken von Programmen in den PC zu schleusen). Norton Internet Security 2008 enthält alle Funktionen von Norton AntiVirus. Die Lösung ist führend in der Erkennung von Viren: Norton erhielt 33 mal in Folge den Virus Bulletin 100 Award.

Mehr für’s Geld

Beide Softwareprogramme sind jetzt standardmäßig mit Lizenzen für drei Computer erhältlich:

  • Norton AntiVirus 2008 für 39,99 Euro (3 User),
  • Norton Internet Security 2008 für 59,99 Euro (3 User).

Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen von Symantec.

Beide Produkte sind kompatibel mit Microsoft Windows XP Service Pack 2 und Windows Vista.

Schädling löscht MP3-Dateien

Samstag, August 4th, 2007

Ein jüngst von mehreren Antivirenherstellern entdeckter Schädling versucht, alle MP3-Dateien auf dem Rechner zu löschen. Der W32/Deletemp3.worm (McAfee), W32.Deletemusic (Symantec) oder Win32/AutoRun genannte Wurm wandelt damit auf den Spuren von W32/Napir-B, der Mitte 2005 für Schlagzeilen sorgte.

Nach der Infektion des Systems verankert sich der in Delphi programmierte Deletemp3 in den Windows-Autostarts, um nach einem Neustart des Rechners wieder aktiv zu werden. Aufgrund von fest einprogrammierten Programmpfaden soll der Wurm jedoch unter Windows 2000 nicht korrekt laufen, merkt McAfee in seiner Schädlingsbeschreibung an. Weiterhin deaktiviert der Schädling den Taskmanager und das Kontextmenü von Verzeichnissen im Windows Explorer. Schließlich versucht Deletemp3, alle MP3-Dateien zu löschen, die es auf dem infizierten Rechner findet.

Um sich weiter zu verbreiten, legt Deletemp3 außerdem auf allen Laufwerken von E: bis O: die Dateien autorun.inf und csrss.exe an. Durch die Autorun-Funktion bei Wechselmedien wird der Schädling so etwa beim Einstecken eines befallenen USB-Sticks an einen Windows-Rechner ausgeführt. Die Verbreitung des Schädlings ist bislang gering. Mehrere Antivirenhersteller liefern aber bereits Signaturen dafür aus.

Trotzdem sollten Anwender Vorsicht walten lassen, wenn sie USB-Sticks und andere Wechselmedien an den Rechner anstöpseln oder in das Laufwerk schieben und gegebenenfalls die Autorun-Funktion deaktivieren, indem sie dabei beispielsweise für einige Sekunden lang die SHIFT-Taste gedrückt halten. Außerdem sollten Anwender regelmäßig Backups ihrer wichtigen Daten erstellen, indem sie sie etwa auf DVDs wegbrennen oder automatisierte Backup-Tools einsetzen.